Wir schreiben das Jahr 1968 – Fleetwood Mac befand sich zu dieser Zeit gerade im Aufbau. Das kreative Duo – Stevie Nicks sowie Lindsey Buckingham – gehörten noch nicht zu Band. 

Fleetwood Mac setzte sich in der Originalformation aus Jeremy Spencer (Gitarre, Gesang), John McVie (Bass), Namensgeber Mick Fleetwood (Schlagzeug) und Peter Green (Gitarre, Gesang) zusammen.

Letzterer war es auch, welcher viele der frühen Erfolge der Band, darunter auch das Stück «Black Magic Woman» (Album: «Fleetwood Mac», 1968″), komponierte.

Die Band war damals eine reine britische Bluesrock-Band und ihr musikalisches Schaffen war stark von traditionellem Blues beeinflusst, mit welchem sie schnell an Popularität in der britischen Musikszene gewannen.

Zwei Jahre später nach Fleetwood Mac’s Veröffentlichung von «Black Magic Woman» wurde der Song von der Band Santana – benannt nach dem gleichnamigen Sänger und Gründer der Band: Carlos Santana – gecovert und erschien auf deren Album «Abraxas» (1970).

Santana’s Interpretation des Songs ist vielleicht die bekannteste Version und verleiht dem Song einen völlig neuen Charakter. Sie integrierte lateinamerikanische Rhythmen und Percussion, die Fleetwood Mac Version – das Original – kommt etwas langsamer daher und ist stärker vom Blues gezeichnet.

Ob Fleetwood Mac oder Santana, profitiert haben beide Bands von diesem Song. So ist er bei Fleetwood Mac ein herausragendes Beispiel für Peter Green’s Songwriting und zeigt die Fähigkeiten der Band, welche es schafften, Blues und Rock auf kreative Weise zu verschmelzen.

Carlos Santana’s charakteristischer Gitarrenstil – der von seinem virtuosen Spiel und seinem einzigartigen Sound geprägt ist – verleiht dem Song eine intensive und fesselnde Atmosphäre und half der Band, internationale Anerkennung zu erlangen.