Kaum ein Musiker hat die Pop- und Rockgeschichte so nachhaltig geprägt und ist dabei so unsichtbar geblieben wie Leland Sklar.
Mit seinem markanten Rauschebart und seinem unverkennbaren Bassspiel ist er eine Legende der leisen Töne – und doch ist er auf über 800 Alben und 3’000 vertreten.

Leland Sklar zusammen mit Jackson Browne und Russ Kunkel – YouTube Video by: Playing For Change

 Ob James Taylor, Phil Collins, Jackson Browne oder Toto; noch früher bei Linda Ronstadt oder Crosby, Stills & Nash – Sklar war immer dann gefragt, wenn Präzision, Gefühl und Groove gefragt waren. Als Mitglied der Studio-Supergroup The Section formte er den Sound des West Coast Rock der 70er Jahre entscheidend mit.

Stets im Hintergrund und doch unverzichtbar, wurde Sklar zum Musterbeispiel des idealen Sideman. Mit seinem trockenen Humor und seinen Anekdoten aus fünf Jahrzehnten Musikgeschichte gewann er während der Pandemie auf YouTube eine ganz neue Fanbasis.

 Sein 2020 veröffentlichtes Buch «Everybody Loves Me» zeigt tausende Menschen, die ihm den Mittelfinger zeigen – ein schräger Gag, der seinen Kultstatus nur noch unterstreicht.

Fazit: Leland Sklar ist nicht nur ein brillanter Bassist, sondern ein echtes Original – ein Mann, der lieber Musik macht als Schlagzeilen. Und gerade deshalb ist er unvergesslich.

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